Teambuilding Maßnahmen auf Ebene des gesamten Teams

Interview mit Kevin

Kevin Diehen, Servicetechniker bei Euroscan Parts & Services GmbH im Gespräch mit

Charlotte Nemetova, Assistentin der GF & Qualitätsmanagement Beauftragte am 21. Oktober 2021

Du bist seit 2017 bei uns. Hattest Du schon vorher Branchenkenntnisse oder Erfahrungen? Wie waren die ersten Monate?

Ich komme aus dem KFZ- Bereich und hatte dadurch eine gute Grundvoraussetzung. Am Anfang war natürlich alles neu und aufregend. Ich wurde in der Schweiz gut eingearbeitet, danach habe ich mich sicherer gefühlt. Über Temperaturüberwachung hatte ich damals noch keine Kenntnisse.

Deine ruhige Art hilft Dir bestimmt einige stressige Situationen zu bewältigen z.B. wenn Du zu einem Termin fährst und das Fahrzeug vom Kunden sich verspätet. Wie gehst du damit um?

Ich bin ein positiver Mensch. Ich kann mit Stresssituationen sehr gut umgehen. Aus Erfahrungen weiß ich, dass wenn man unter Zeitdruck steht und Stress zulässt, sich nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren kann. So können auch Fehler passieren. Unvorhersehbare Probleme und Änderungen können immer wieder auftreten, deshalb muss man flexibel bleiben. Ziel ist, für unsere Kunden eine gute und schnelle Leistung zu erbringen, jedoch ohne Qualitätseinbußen.

In erster Linie ist es kein Stress, wenn ein Fahrzeug sich mal verspätet hat, es sei denn man hat noch weitere Termine. Die Touren sind gut geplant, aber genau berechnen, wie lange man bei dem einem oder anderen Fahrzeug braucht, ist praktisch nicht möglich.

Was schätzt du besonders an deinem Job? 

Ich schätze die Freiheit die mir zur Verfügung steht. Wenn ich mal Frei nehmen möchte, Urlaub oder Überstunden, wird es nach Absprache sehr schnell genehmigt. Ich bin oft alleine unterwegs. Ich schätze das Vertrauen, das in mich gesetzt wird. Ich arbeite selbständig, trage Verantwortung für meinen Sprinter und dessen Ausstattung…die übrigens TOP ist. Ich berate mich mit dem Support oder der Geschäftsführung… wir suchen gemeinsam nach Lösungen, was immer spannend und abwechslungsreich ist.

Auf den älteren Fotos bist Du noch mit Bart zu sehen. Du hast jahrelang einen Bart getragen, jetzt ist er weg.  Haben Dich manche Kunden nicht wiedererkannt?

Ja, man muss immer was Neues ausprobieren. Die einen stehen auf Bart, die anderen nicht. Einige Kunden hatten Probleme mich wieder zu erkennen. Ich musste mich nochmals vorstellen.

Kevin, Du lernst immer wieder neue Mitarbeiter an. Siehst Du Dich als Vorbild für die jüngere Servicetechniker? Wie ist die Atmosphäre auf euren gemeinsamen Touren?

Da ich ja schon länger als Servicetechniker in der Firma bin, möchte ich natürlich auch ein gutes Vorbild für die neuen und jüngeren Techniker sein. Wichtig ist für mich dabei gute Laune auf den Touren zu vermitteln, damit das Arbeiten mehr Spaß macht. Die saubere Ausführung der Arbeit beim Kunden wird dadurch aber keinesfalls vernachlässigt. Jungen Kollegen sind anfangs oft unsicher und haben Angst Fehler zu machen. Das gehört aber auch dazu und ist wichtig. Bevor schwerwiegende Fehler passieren bin ich vor Ort und kann sofort eingreifen. Anschließend besprechen wir den Vorfall. Denn nur durch praktische und selbstständige Arbeit lernt man unsere Prozesse am besten und es lassen sich langfristig Fehler vermeiden.

Du bist sportlich und ich bin überzeugt, eine gute Kondition ist immer von Vorteil, unabhängig von der Art der Arbeit die man ausübt. Zu Deiner Leidenschaften gehören Berge …Gehst Du wandern, wenn Du in der Schweiz arbeitest?

Ich treibe schon mein ganzes Leben Sport, unter anderem habe ich 20 Jahre lang Fußball im Verein gespielt. Sport war immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Mittlerweile habe ich jedoch andere Hobbys wie Bouldern, Rad fahren und Joggen. Ich bin überzeugt, dass eine gute Kondition und starke Abwehrkräfte jedem helfen, der diesen Beruf machen will. Da wir überwiegend Draußen arbeiten ist das Wetter immer unterschiedlich. Im Sommer ist das sehr angenehm, im Winter manchmal anstrengender. Die richtige Arbeitskleidung für die jeweilige Jahreszeit haben wir aber immer dabei.

In meiner Freizeit gehe ich gerne in die Berge. In der Schweiz hat man hierfür die besten Voraussetzungen. Wenn ich dort bin versuche ich das so oft wie möglich zu nutzen.

Wie sieht die Arbeit bei einer Montage aus? Du installierst die Produkte direkt bei unseren Kunden. Meistens in Fahrzeuge oder Lagerhallen.

Es kommt auf die Montage an. Viele unsere Kunden sind im Pharmatransport tätigt. Einige von Ihnen betreiben Kühlzellen, die wir ebenfalls mit unserem System überwachen. Im Pharmabereich sind die Standrads meist hoch und es ist wichtig sehr genau zu arbeiten und gut vorbereitet zu sein. Oftmals werden vor der Montage bereits Pläne vom Kunden an uns übergeben. Dadurch sind die Positionen der Sensoren und Geräte bestimmt und es müssen vor Ort nur noch Feinheiten besprochen werden.

Bei Fahrzeugen ist es ähnlich. Vielen unserer Kunden haben Standards bei uns hinterlegt. Hier ist definiert, wie viele Sensoren pro Fahrzeug benötigt werden und an welcher Position diese zu montieren sind. Natürlich braucht man auch einiges an Erfahrung. Man muss z.B. wissen, wie sich der Luftstrom im Fahrzeug verhält und wie die Fahrzeuge beladen werden. Das schützt vor Schäden am System später im täglichen Betrieb.

Nach jeder Montage mache ich eine Funktionsprüfung und eine Kalibrierung. Das garantiert die Qualität der Montage und des Systems. Die Zertifikate werden dem Kunden später zugestellt.

Unsere Arbeitsprozesse werden laufend optimiert. Mittlerweile bekomme ich meine Aufträge elektronisch zugesendet und arbeite diese mit dem Tablet ab. Alle Arbeitsschritte werden beim Kunden vor Ort dokumentiert, Fahrzeuginformationen, Prüfungsergebnisse und Verbrauchsmaterialien direkt eingetragen und dann zur weiteren Bearbeitung an die Firma gesendet. Sogar meine Hotelübernachtung wird mir auf unser Telematiksystem genannt FleetManager im Fahrzeug gesendet und ich werde direkt zum Hotel navigiert. 

Vielen Dank für das Gespräch

Ein gelungenes Firmen-Sommerfest

H.Steinberger, J.Streit

Eine schöne Gelegenheit unseren Mitarbeitern und deren Partnern unsere Wertschätzung zu zeigen. Entspannte Atmosphäre, Sport, gutes Essen und viel Spaß! Es freut uns, dass alle Mitarbeiter teilgenommen haben und wir uns gegenseitig näher kennenlernen konnten.

S.Rauscher, I.Schweizer, M.Bober
M.Steinberger, F.Streit

Mitarbeiterbindung & „War for Talents“

Unser Team hat dieses Jahr einen Freizeitausflug nach Tirol unternommen.  Im Rahmen unseres Sommerfests durften wir einen Tag lang im herrlichen Wald verbringen und dabei Stille, Natur, viel Sauerstoff und Gelassenheit als Ausgleich zu unserem Alltag genießen. Bogenschießen mit Leidenschaft und Ehrgeiz hat viele von uns angesprochen.  Die anderen konnten die Landschaft und frische Heidelbeeren auskosten…

Erfolgreich
Heidelbeeren und Gelassenheit
Schießen auf die 3D Ziele

Eine phantastische Idee um die psychische und physische Gesundheit unserer Mitarbeiter zu stärken. Darüber hinaus eine willkommene Abwechslung zum Grillen, Tischtennisspielen und Radfahren im Inntal.   Wir sehen die Gesundheit unserer Mitarbeiter als Erfolgsfaktor für unser Unternehmen.  Daher arbeiten wir an unserem Employer Branding und zeigen als authentischer Arbeitgeber unsere wertschätzende Haltung gegenüber Bewerbern und Mitarbeitern.

Gesundheit & Sport; E-Bike Touren

Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtige Ressource. Wir unterstützen sportliche Aktivitäten und Ausgleich zum Alltag. Nur in einem gesunden und harmonischen Arbeitsklima lassen sich bestmögliche Leistungen vollbringen. Außerdem in unserem wunderschönen Inntal ist immer was zu entdecken…..und macht Spaß! Die Fahrräder und E-Bikes werden vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt.

Teambuilding-Seminar

Unser Unternehmen ist im Jahr 2020 zu einem entscheidenden Punkt gekommen. Das Team hat sich deutlich vergrößert und stand vor neuen Aufgaben, die auf einem hohen Qualitätsniveau basierten und möglichst effektiv zu bewältigen waren. Diese Faktoren waren der Grund, uns inspirieren zu lassen und ein Teambuilding-Seminar zu organisieren.

Unser erstes Seminar dieser Art war auf die Gruppendynamik ausgerichtet: Prozesse in der Gruppe zu erkennen; zum richtigen Zeitpunkt zu reagieren; Initiative zu übernehmen; Führung zuzulassen oder Führung zu übernehmen oder sich eine eigene Methode einfallen zu lassen. Wir haben die Firma Richter Trainings und Herrn Richter persönlich eingeladen und seine Methoden der Teamdynamik und Interaktion live erlebt.  

Was wollten wir damit erreichen? 

  • bessere Kommunikation und Zusammenarbeit,
  • Finden von gemeinsamen Regeln und Zielen,
  • klarere Rollenabstimmung und Hierarchie,
  • höhere Leistung bei einer Aufgabe, Initiative
  • Zufriedenheit der Mitarbeiter,
  • gute zwischenmenschliche Beziehungen und reduziertes Konfliktniveau,
  • Teamgeist und Bindung der Mitarbeiter.

Wir konnten während des Seminars eigene Verhaltensmuster erkennen und diese auch in Frage stellen; eventuell auch neue Wege ausprobieren. Es lag aber an jedem Mitarbeiter selbst, wie und ob er diese umsetzen konnte. Die Rückmeldungen nach dem Seminar waren recht unterschiedlich, trotzdem haben mehrere Mitarbeiter Interesse an weiteren Veranstaltungen dieser Art geäußert.  Zumindest die ruhige Wasseroberfläche des Alltags hat sich gewaltig bewegt und wir haben etwas Neues erlebt.

Wir durften eine interessante und lustige Atmosphäre an diesem Tag erleben.